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Maggiolina

Man könnte den Prozess, der zur Entstehung des Maggiolina-Loungestuhls führte, treffend mit den Worten von Aurelio Zanotta umschreiben: "Eine Aschenputtel-Verwandlung in eine Prinzessin." Ausgehend von der Idee eines preisgünstigen und zerlegbaren Armsessels entstand dieses Werk unter der gestalterischen Leitung von Marco Zanuso gegen Ende der 1940er Jahre als Antwort auf einen Wettbewerb des MoMA in New York. Die strukturelle Grundlage dieses Loungestuhls bestand aus gebogenen Stahlrohren, an denen ein Sack aus Jute hing, der Fächer enthielt, in denen zwei Sperrholzplatten untergebracht waren. Diese Platten fungierten als Unterstützung für die beiden gepolsterten Kissen, die als Sitz und Rückenlehne dienten. Während des Entstehungsprozesses des Maggiolina-Loungestuhls im Jahr 1947 erprobte Zanuso einen innovativen Konstruktionsansatz, der speziell für die serielle industrielle Produktion entwickelt wurde. Dabei brach er mit dem traditionellen Rahmen, einen Armsessel mit handwerklichen Techniken herzustellen.

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