
Nanook
Mit Nanook untersucht Philippe Bestenheider den Übergang von zwei in drei Dimensionen – inspiriert vom Bild einer gegerbten Tierhaut, die sich vom flachen „Abdruck“ zur räumlichen Form verwandelt. Diese Idee spiegelt sich im Charakter der Kollektion: eine organische, „hautartige“ Oberfläche als visuelle Erinnerung und eine rigorose Struktur als Gegenpol.
Die tragende Basis greift eine hexagonale Netzgeometrie auf, die an Molekülstrukturen oder Schneekristalle erinnert – leicht wirkend, aber klar konstruiert. Der Sessel übersetzt das Motiv in ein ausdrucksstarkes Sitzobjekt; Moroso fertigte ihn u. a. als Holz-Armchair und setzte dabei auf eine innovative Oberflächendekorationstechnik (entwickelt mit Kuei), um Materialität und Musterwirkung besonders prägnant herauszuarbeiten.
Ergänzt wird die Serie durch den Nanook Low Table / Beistelltisch (Designjahr 2008): Tischplatte aus Stahlblech, Beine aus Stahlrohr, wahlweise pulverbeschichtet oder gold-verchromt – ein kompakter Akzent, der die grafische DNA der Kollektion in den Raum verlängert.















